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Externe Festplatte zerstören und sicher entsorgen

Platinum FestplattenHäufig werden für den Mac oder für einen Windows Laptop, bzw. einen PC externe Festplatten verwendet, um Daten zu sichern. Manchmal handelt es sich allerdings um sehr sensible Daten, die gut aufbewahrt werden sollten. Mit der Zeit kann es aber geschehen, dass ein Laufwerk defekt wird, bzw. muss es manchmal auch ersetzt werden. Externe Festplatten werden immer umfassender, so dass ein Terabyte Speicherplatz bald nicht mehr ausreicht. Wie sieht es aber aus, wenn ein altes Laufwerk seinen Zweck nicht mehr erfüllt und vielleicht sogar zerstört werden muss? Am besten wird eine externe Festplatte nämlich nicht einfach so weggeworfen, sondern in ein Recyclingscenter gegeben. Oft geschieht es nämlich, dass solche externen Laufwerke sehr persönliche Daten beinhalten. In so Ferne ist es wichtig, sorgfältig damit umzugehen. Nur so kann sichergestellt werden, dass niemand Zugriff auf diese Daten hat und dass diese auch nicht wiederhergestellt werden können.

Erste Schritte

Externe Festplatte zerstören und sicher entsorgenBevor überlegt wird, wie die externe Festplatte zerstört und entsorgt werden kann, ist es wichtig, ein Backup zu sichern. Erst dann, wenn die Daten sicher gespeichert und hinterlegt sind, kommt der nächste Schritt. Am besten werden gleich zwei Backups erstellt, um auf Nummer sicher zu gehen.

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Wenn die externe Festplatte schon älter ist

Besonders dann, wenn die externe Festplatte älter ist und die Anzahl der Dateien in der Medienbibliothek immer weiter steigt, reicht ein Terabyte Laufwerk nicht mehr aus. Vor wenigen Jahren war es noch total angesagt, eine derartig große externe Festplatte anzuschließen und diese zu nutzen. Mittlerweile sind externe Speicherplätze mit einem Terabyte eher klein im Verhältnis zu anderen Möglichkeiten. Wenn das ältere Laufwerk nicht für andere Sicherungen verwendet werden sollte, sondern im wahrsten Sinne bereits in die Jahre gekommen ist, muss es nicht mehr aufbewahrt werden.

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Die eiserne Regel besagt, dass mit eigenen sensiblen Daten sehr vorsichtig umgegangen werden sollte. In der Regel werden externe Laufwerke alle drei Jahre ausgetauscht. Nach drei Jahren steigt die Ausfallrate von externen Festplatten laut Statistiken nämlich erheblich. Spätestens dann stellt der Nutzer ohnehin fest, dass mehr Speicherplatz benötigt wird. Die Nutzung von externen Festplatten kann stark variieren. Im Vergleich zu einem neuen PC sind die Kosten für eine externe Festplatte relativ gering. Trotzdem sollte früh genug ein Ersatz besorgt werden.

Laufwerk endgültig löschen

Sämtliche Daten der externen Festplatte sollten endgültig gelöscht werden. Dabei sollte richtig vorgegangen werden. Hier kommt spätestens dann auch die Frage nach einer Verschlüsselung und nach einem Kennwort auf, denn diese sind Voraussetzung für das Löschen eines externen Laufwerks. Wenn es gar nicht anders geht, gibt es auch spezialisierte Recyclingcenter, die den Service anbieten.

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Externe Festplatte zerlegen

Wer selbst Hand anlegen möchte, benötigt ein paar unterschiedliche Schraubenzieher in der passenden Größe. Diese Werkzeuge findet man beispielsweise im jeweiligen Onlineshop unter der Rubrik Computer Werkzeuge. Meist gibt es diese Art Schraubendreher in einem Set.

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Als erstes werden das Gehäuse und die Abdeckung der externen Festplatte gelöst. Die Schrauben können sehr unterschiedlich sein, weil dies vom Hersteller abhängig ist. Manche Schrauben können sehr fest stecken, so dass andere Werkzeuge nötig werden. Daher ist eventuell neben einem Schlitzschraubendreher auch noch eine gute Zange bereit zu legen.

Die Platten innerhalb der externen Festplatte können sich stark voneinander unterscheiden. Besonders alte Modelle bestehen teilweise sogar noch aus Glas. Das bedeutet, dass die Platten zerbrechen können. Das Material kann sehr scharfe Kanten haben, weshalb größte Vorsicht geboten ist. Handschuhe und eine Schutzbrille empfehlen sich in diesem Fall umso mehr.

Die Platten sicher zerstören

Es gibt einige Optionen, um sicherzustellen, dass die Daten auf der externen Festplatte garantiert nicht wiederhergestellt werden können. Dazu gehören zum Beispiel:

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Möglichkeiten zur Zerstörung
  • in Säure einweichen
  • mit dem Schraubenzieher zerkratzen
  • Sandstrahlen
  • Schleifkopf verwenden
  • ein starker Magnet
  • verbrennen

In jedem Fall verschlüsseln! Ganz egal, für welche Variante sich der Nutzer entscheidet – mit der externen Festplattenverschlüsselung ist eine weitere sich sichere Methode gegeben, um die Daten nicht an Dritte weiterzugeben.

Richtig entsorgen in der Schredderanlage

Ist die externe Festplatte ersten Mal wirklich zerstört, gilt es, für eine sichere und gute Entsorgung zu sorgen. Externe Festplatten, die nicht mehr funktioniert und sollten niemals im Hausmüll landen. Ansonsten haben eventuell Dritte ein leichtes Spiel, um sich die Daten zurückzuholen. Fachmänner wissen, wie solche Daten wiederhergestellt werden können.

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Besser ist es, die Daten vor Missbrauch zu schützen. Eine ausgediente externe Festplatte sollte daher professionell entsorgt werden. Die Vernichtung von einem Profi Unternehmen erfolgt meist mit einer modernen Schredderanlage. Unternehmen, die einen solchen Service zur Zerstörung und Entsorgung von externen Festplatten anbieten, sind dem Datengeheimnis verpflichtet. Sobald die externe Festplatte also erforderlich vernichtet wurde, wird ein Vernichtungszertifikat ausgestellt. Dieses Vernichtungszertifikat ist quasi das Nachweis Dokument im Sinne der DSGVO.

Inanspruchnahme des Fachservice

Wenn ein Service für die Vernichtung der externen Festplatte in Anspruch genommen wird, kann der Preis zwischen zehn und 30 Euro variieren. Ausschlaggebend ist hier auch die Leistung des gesamten Ablaufs. Der Nutzer selbst kann zum Beispiel die externe Festplatte persönlich im jeweiligen Serviceunternehmen vorbeibringen, was natürlich auch Kosten spart. Ein Sonderzertifikat ist eine freiwillige Option. Dadurch wird die Zerstörung protokolliert und unterschrieben. Alternativ steht es dem Nutzer auch frei, die externe Festplatte abholen zu lassen.

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Eine jährliche Zertifizierung nach EU Recht

Wenn Datenträger, wie zum Beispiel eine externe Festplatte wie vorgeschrieben vernichtet werden, ist eine entsprechende jährliche Zertifizierung des Unternehmens nötig. Das bedeutet, dass die Vernichtung der externen Festplatte durch das Profi Unternehmen mit dem europäischen Recht konform ist und entsprechend überprüft wird.

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Kunden erhalten meistens eine Option auf ein Sonderzertifikat. Dieses bezeugt sowohl die Übernahme des Datenträgers, als auch die Protokollierung und die Erfassung sämtlicher Seriennummern. Vor der Vernichtung der externen Festplatte wird diese auf Vollständigkeit geprüft.

Fachservice nutzen 211; die Vor- und Nachteile

  • garantierte Zerstörung
  • Sicherheitszertifikat
  • Sonderzertifikat
  • laut EU-Recht
  • kostenaufwändig
  • zeitaufwändig

Bildnachweise: Adobe Stock / Firma V, Amazon/ Platinum

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